Freitag, 27. September 2019

St. Cout de Aude wir kommen....



Juhu, es geht los. Eine Woche unsere Familie besuchen !
Oh herjee denken jetzt viele. Wie kann man sich nur darauf freuen. Um ehrlich zu sein, das würde ich teils teils auch denken, wenn ich das lesen würde. Aber hier ist es was ganz anderes. Mein Mann hat einen Teil seiner Cousin und Cousinen in Frankreich und wir freuen uns jedesmal dort hinzufahren. Wir fühlen uns dort sehr wohl. Für mich ist es irgendwie wie so ein nach Hause kommen, obwohl ich ja nur eingeheiratet bin. Aber dieses Gefühl habe ich an der See auch.



Diesen tollen Pool habe ich 1 Woche lang genossen.

Manchmal denke ich, bin ich im falschen Land oder Bundesland geboren. 
Wie ich darauf komme ?
Kommunikation
Ich bin ein kommunikativer Mensch. In Frankreich oder allgemein in den Südlichen Ländern ist mir aufgefallen, das das kommunizieren, dort viel einfach ist und auch dazu gehört. Bewusst habe ich dieses mal darauf geachtet. Irgendwie ist immer eine Unterhaltung da und das gefällt mir sehr gut.
Hier …. bekomme ich oft zu hören, „ Dich sprachlos zu sehen, da ist ja eine Seltenheit „ Diese Sätze setzen mir zu und ich habe oft schon keine Lust auf diversen Feiern hinzugehen. Mein Mann hat dies schon bemerkt und sagte kürzlich :  „ Elke ! Darein und daraus „. Das lässt sich so einfach sagen, er ist vom Typ Mensch anders. Viele Menschen meide Ich deswegen und wenn ich wirklich nicht drum herum komme, das ich dort hingehen muss, dann stelle ich mich oft nur hin und das war es. Wörtlich gemeint: Ich verkneife mir, das ich etwas sage.  Das ist nicht schön, aber ich habe auf diese Kommentare einfach keine Lust mehr. Ich bin über 50 und habe im Leben schon viel erlebt und mitgemacht und wenn man dies nicht mehr erzählen darf, ohne als „ Plapperliese oder „Die weis auf alles eine Antwort“ „ betitelt zu werden. Dann verzichte ich gern auf ein Gespräch oder Gespräche.

Um so glücklicher war ich, als wir den Termin für den Urlaub bei unserem Cousin festgelegt hatten und es los ging. 1400 km lagen vor uns und ich Depp hatte vergessen das Ferienanfang in NRW war. Nur gut das ein Kollege mich erinnerte und wir dann noch vor Schulende morgens in der frühe losfuhren.
1400 km ist nicht mal so um die Ecke, aber ich genieße auch die Zweisamkeit mit meinem Mann. Einfach ungestört sich unterhalten zu können oder nur in Ruhe Auto zu fahren. Wenn Ihr jetzt denkt, oh der Arme. Muss die ganze Zeit fahren und die redet. Sorry, da muss ich euch enttäuschen.  „Ich fahre „ 😊 . …und ich fahre so gern und mein Mann ist mein Weltbester Beifahrer. Er versorgt mich und ich fahre so vor mich hin. Mit Gesprächen oder eben so ganz in Ruhe. Aber keine Sorge… wir machen regelmäßig unsere Pausen und wechseln uns auch ab.
Ob wir eine Übernachtung einplanen? Nein, wir fahren durch. Wir versuchen immer schnell durch Lyon zu kommen, da ist immer irgendwie etwas los und wir haben festgestellt, wenn wir eine bestimmte Uhrzeit in Deutschland losfahren, dann kommen wir Nachts in Lyon an und fahren in Ruhe ohne Stau dadurch. Danach legen wir uns meistens 2 Stunden im Auto hin und dann geht es weiter. So dass wir am Vormittag in St. Cout de Aude ankommen. Dieses mal hatten wir nur etwas Pech. Da der 14 Juli anstand und dies dort in Frankreich ein Feiertag ist und viele Franzosen unterwegs waren, hatten wir viel Verkehr und einige Staus in Frankreich. Da kamen wir dann am späten Vormittag an. Ausserdem hatten wir noch eine neue Strecke ausprobieren wollen und unser Navi wollte uns immer über die Autobahn schicken. Mein Mann wusste aber noch so ungefähr wie wir nach St. Couat kommen sollten. Die Kreisverkehre in Narbone habe ich ihm gern beim fahren überlassen. 😊 Dafür hatte ich die Staus übernommen und war froh nur noch die Landschaft und das schöne Wetter zu genießen.
St. Cout de Aude
In St. Cout de Aude angekommen…. Ich fühlte mich gleich wohl. Als dann das Tor von unserem Cousin aufging, da war dieses unbeschreiblich wohlige Gefühl da.
...und jetzt folgen ein paar Bilder.





Saint-Couat-d’Aude (okzitanisch Sant Coat d’Aude) ist eine französische Gemeinde mit 413 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Aude in der Region Okzitanien. Sie gehört zum Arrondissement Narbonne und zum Kanton La Montagne d’Alaric.
(Auszug: Wikipedia)



Ich bin immer wieder begeistert wenn ich diese Weinreben sehe. Auf dem Foto kann man die Holzstämme gar nicht so erkennen. Aber sie haben eine tolle Form.


In St. Pierre haben wir am 14. Juli- den Nationalfeiertag in Frankreich einen Tag am Meer verbracht. Vorher waren wir auf dem Markt und ich kann euch sagen, das war ein Markt wie ich in früher aus Paderborn kenne, oder fast. Ich war so begeistert. Aber so schön hatte ich schon lange keinen Markt mehr gesehen und die Auswahl..... :-)



Abends waren wir dann gemütlich im Restaurant von Silvie und Christophe in Hommes essen.





Eine Kanufahrt die ist lustig die ist schön... *lach*. Ja, doch ich hatte einen Riesenspass daran und wäre am liebsten Stundenlang mit dem Kanu gefahren. Der Muskelkater in den Armen *grins*, das lag wohl daran, das ich das Paddel falsch gehalten hatte und daher mehr Kraft aufgewendet hatte als es nötig war. Aber egal.... Es war so schööönnnnn.











Dieses mal gab es ein gemeinsames neues Spiel, was mir so gut gefällt, das ich dies uns hier auch noch kaufen möchte. Was ich in Frankreich ja so liebe. Entweder spielen wir Botcher oder dieses Spiel. Den Namen weiss ich nur leider nicht. Aber wir haben immer jedemenge Spaß dabei.




Ich hoffe das euch mein kleiner Einblick unseres schönes Familienurlaubes gefallen hat.

Aber das war noch nicht alles. Coliore bekommt Ihr in einem separaten Blogpost.

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Bis bald eure



Verlinkt mit: Sonntagsglück
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Kommentare

  1. Hallo liebe Elke,
    das sind offensichtlich nicht so nette Zeitgenossen, die solche Sprüche machen. Manchmal kann ich auch reden wie ein Wasserfall, Ich habe aber drum gebeten, dass man mir sagt, wenn es zuviel ist. Ich merke das nämlich meist selber nicht und bin dann auch niemandem böse.

    Tolle Bilder aus dem Urlaub. Ich freue mich schon auf mehr.

    liebe Grüße
    Nicole

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    1. Hallo liebe Nicole,

      ne, das sind wirklich keine nette Zeitgenossen und ich finde es wirklich schade.
      ok, sollten wir uns dann doch mal endlich kennenlernen, dann können wir losschnattern.
      Ich freue mich auf jedenfall schon darauf.

      Auch verstehe ich die Menschen nicht, das Sie nicht einfach nett und höfflich sagen. Du Elke, mach mal ne Pause *Lach*.

      Naja, ;-)

      Bis bald hoffentlich

      Liebe Grüße
      Elke

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